1929 stellte das Opiumgesetz Cannabis in Deutschland erstmals unter Strafe — weniger aus gesundheitlicher Sorge, mehr aus internationaler Verpflichtung. Über Jahrzehnte blieb die Pflanze kriminalisiert, während der Konsum trotzdem stetig wuchs.
Die 68er machten den Joint zum Symbol, die 90er brachten die ersten ernsthaften Legalisierungsdebatten, 2017 kam Cannabis als Medizin. Doch der große Schritt folgte erst 2024 mit dem Cannabisgesetz: Besitz und Eigenanbau für Erwachsene, Anbauvereinigungen statt Schwarzmarkt.
Heute, 2026, ist die Debatte längst nicht vorbei — kommerzielle Modellprojekte, Fahrtüchtigkeitsgrenzwerte und Jugendschutz bleiben Baustellen. Aber der Weg von der Kriminalisierung zur Regulierung ist gegangen. Wie es weitergeht, lest ihr im Magazin.