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Ernte, Trocknung & Curing · Teil 4 von 5

Curing

Ab ins Glas: täglich lüften (Burping), Feuchte bei 62 % halten — hier entwickeln sich Aroma und Sanftheit.

Curing ist die Reifung im Glas: Die getrockneten Blüten kommen locker (max. 75 % Füllhöhe) in luftdichte Gläser bei 58–62 % Luftfeuchte. In den ersten zwei Wochen täglich 5–10 Minuten öffnen („Burping“) — das tauscht Luft aus und lässt Restfeuchte kontrolliert entweichen.

Was dabei passiert: Chlorophyll und Zucker bauen sich ab, das „grüne“, heuige Aroma verschwindet, Terpene treten in den Vordergrund, der Rauch wird weicher. Der Unterschied zwischen 0 und 4 Wochen Curing ist größer als zwischen billigem und teurem Dünger.

Kleine Befeuchtungspacks (58 % oder 62 %) nehmen dir das Feuchtemanagement ab. Riecht ein Glas beim Öffnen nach Ammoniak: sofort raus mit den Blüten und nachtrocknen — das ist beginnender Schimmel.

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